Ein tieferes Gottverständnis

„Sie nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf und forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhielte.“ (Apostelgeschichte 17,11 LUT)

 Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen Glaubenskrisen durchleben oder zentrale Glaubenslehren und grundlegende christliche Prinzipien hinterfragen. Der Herr nutzt solche inneren Kämpfe oft, um uns im Glauben zu stärken und geistlich wachsen zu lassen.
 Viele Christen haben bereits mit Zweifeln gerungen oder schwierige Phasen des Glaubens erlebt. Namen wie Martin Luther oder Mutter Teresa kommen einem dabei schnell in den Sinn. Ihre dokumentierten Glaubenskrisen und die Kämpfe, die sie führten, um zu einem festen Glauben und tieferen Verständnis zu gelangen, zeugen von der Kraft solcher Erfahrungen. Das Ergebnis war ein gestärkter Glaube, ein tieferes Verständnis von Gott und eine engere Beziehung zu Ihm, die Er mit jedem von uns sucht. Ihre Kämpfe und Siege haben unzählige Menschen inspiriert. Ich bin überzeugt, dass sie durch ihre eigenen Herausforderungen auch ein besseres Verständnis für die Zweifel und Kämpfe anderer gewonnen haben. Diese Erkenntnisse können uns helfen, unseren Glauben zu festigen und zu stärken.
 Anstatt Zweifel und Glaubenskrisen als Bedrohung zu sehen, die wir verdrängen oder bekämpfen müssen, sollten wir sie als Chance betrachten. Fragen, Zweifel und Skepsis können wertvolle Schritte auf dem Weg zu einem reifen und gefestigten christlichen Glauben sein.
 Sie fordern uns heraus, unseren Glauben zu prüfen, ihn zu verstehen und zu erforschen, „ob es sich so verhält“. Auf diese Weise gelangen wir zu einem persönlichen und begründeten Glauben. —Maria Fontaine [1]

 Es sind die Fragen, die uns wachsen und lernen lassen. Und es sind die Antworten, die uns die Zuversicht geben, ohne Angst oder Zweifel zu sagen: „Ich glaube.“ —Stephanie Hertzenberg

[1] Anker Gesunde Fragen und Zweifel

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